Werdegang der Altersarbeit Frutigland

Jahr 2005. Der Gemeindeverband für Gesundheit, Pflege und Betreuung Frutigland stellt fest: Das Altersleitbild steht – der Theorie sollen Taten folgen. Ein Gremium wird gebildet, das Projekte für Senioren aufnehmen und umsetzen soll: die Alterskonferenz Frutigland.

Am 24. Oktober 2005 wählen die Abgeordneten des Gemeindeverbandes für Gesundheit die Mitglieder in die Alterskonferenz.

Je ein Vertreter oder Vertreterin der

  • Gemeinden Adelboden, Aeschi, Frutigen, Kandergrund, Kandersteg, Krattigen, Reichenbach
  • der Organisationen Spital Frutigen, Spitex, Alters- und Pflegeheime, Hausärzte, Pro Senectute.

Später kommen noch Vertretungen der Bezirkssynode und des Seniorenrates dazu. Als erster Präsident amtiert Spitaldirektor Urs Gehrig. Sein Nachfolger im Jahre 2010 Fritz Nyffenegger.

Geschäftstelle 60+

Für die Entwicklung und Koordination der Projekte ist die Geschäftstelle 60+ der Alterskonferenz zuständig. Die Pro Senectute Frutigland ist bereit, diese Geschäftstelle zu führen. Die Geschäftsstelle setzt die Aufträge der Alterskonferenz praktisch um und begleitet die Projekte.

 

Unterstützung

Hinter der Alterskonferenz stehen die Gemeinden und die Pro Senectute Frutigland, die die Seniorenprojekte fördern und unterstützen. Die Kirchgemeinden im Einzugsgebiet der Spitex Niesen unterstützen zudem die Gruppe der Begleitenden Schwerkranker.

 

Dank

Die Seniorinnen und Senioren im Frutigland danken den politischen, kirchlichen, sozialen Institutionen und den vielen Freiwilligen, die sich zu ihrem Wohle, dem Wohle der älteren Bevölkerung, einsetzen.

Projekte

  • Im November 2006 steht der Bevölkerung der erste „Sozialwegweiser Frutigland“ zur Verfügung. Die handliche Broschüre mit allen Adressen von Organisationen und Angeboten, die Seniorinnen und Senioren nützlich sein können.
  • Die Seite www.senioren-frutigland.ch erscheint auf dem Web.
  • Für die „Begleitung Schwerkranker zur Entlastung betreuender Angehöriger“ finden sich geeignete Frauen und Männer, die nach entsprechender Ausbildung ihre Aufgabe übernehmen können. Ihre Eingliederung und Betreuung ist ein Beispiel organisationsübergreifender Zusammenarbeit.
  • Eine regionale Seniorenspurgruppe wird aktiviert, die an der Entwicklung von Projekten mithilft.
  • Im August 2008 starten die „Senioren für Senioren Frutigland“. Senioren setzen ihre Zeit und ihr Können ein um andern Senioren praktische Hilfe zu leisten.
  • Die offizielle Gründung des „Seniorenrates Frutigland“ folgt im Mai 2009 mit der Genehmigung des Reglementes und der Wahl der Mitglieder an der ersten Seniorenversammlung.
  • Im Mai 2011 steht der Bevölkerung der zweite aktualisierte und ergänzte Sozialwegweiser zur Verfügung.
  • Laufend Kurse „Mobilität im Alter“, und permanent die Gruppe „Generationen im Klassenzimmer“
  • Seniorencafé
  • Tanznachmittage für Senioren und Seniorinnen
  • Selbstbehauptung (Tageskurs)
  • Die überarbeitete und aktualisierte Ausgabe 2011 des Altersleitbildes 2004 steht zur Verfügung